07.08.2009 | SPD- Staffelfahrt bei Tour de Ländle

Tour
Fotostrecke»

Ute Vogt hat heute, gemeinsam mit weiteren Kandidaten aus der Region, an der achten und letzten Etappe der Tour de Ländle teilgenommen.

Die Schlussetappe verlief von Bretten über Bruchsal, Hockenheim sowie Schwetzingen und endete in Ladenburg. Die Brettener Landtagsabgeordnete und SPD- Landesvorsitzende Ute Vogt übernahm in Bretten den symbolischen „Staffelstab“, einen SPD- Würfel, vom Kandidaten des Wahlkreises Karlsruhe- Land, Ingo Juchler. Nachdem die Hügel des Kraichgaus bezwungen waren, ging es mit Schwung von Bruchsal nach Hockenheim.

 

Fechner: Frischer Wind für neue Energien

SPD-Bundestagskandidat Dr. Johannes Fechner besuchte im Rahmen seines Ferienprogrammes die Windkraftanlage auf dem Rohardsberg in Elzach-Yach. Begleitet wurde er von 20 interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Ortsvorsteher Wernet und Andreas Markowsky, dem Geschäftsführer des Anlagebetreibers Ökostrom. Markowsky erläuterte, dass Windmühle im Jahr Strom für 1.000 Haushalte produziere. Die Windkraft könne und müsse weiter ausgebaut werden. Allein 50 % der Energie aus erneuerbaren Energien könne aus der Windkraft kommen. In der Windkraft stecke ein enormes Potential für neue Arbeitsplätze, wenn Deutschland Windkraft weiter fördere und nicht wie die Landes-CDU Windkraft blockiere. Fechner hob deshalb auch hervor, dass die Windkraft nicht nur notwendig sei, um die unsicherer und teure Atomkraft durch erneuerbare Energien zu ersetzen, sondern dass dadurch auch viele neue zukunftsfähige jobs entstehen. Die SPD wolle die Windkraft weiter fördern und ausbauen. Die Anlage in Yach sei als ertragsstärkste Windmühle in Baden-Württemberg ein guter Anfang.

 

Öko-Energie und Landwirtschaft optimal verknüpft

Im Rahmen seines Ferienprogramms besichtigte SPD-Bundestagskandidat Dr. Johannes Fechner die Biogasanlage der Gebrüder Binder GbR in Forchheim. Bei der Führung durch die Gebrüder Binder wurde Fechner und den rund 20 Besuchern die Anlage vorgestellt. Mit Mais und Grünschnittroggen wird Strom produziert, indem beides vergoren wird. Mit dem anfallenden Gas werden Turbinen zur Stromgewinnung betrieben. Diese Biogasanlage ist die Größte in Süddeutschland. Neuestes Projekt ist, das Gas direkt in das Badenova-Netz zu leiten. Dadurch wird der Wirkungsgrad der Anlage enorm erhöht. „Diese Verknüpfung von Landwirtschaft und umweltfreundlicher Energieerzeugung ist vorbildlich“, zeigte sich Fechner beeindruckt. Es werde nicht nur umweltfreundlich Strom produziert, sondern die Landwirtschaft vor Ort bekomme neue Perspektiven. Dies sei nur möglich, weil die frühere rot-grüne Bundesregierung gegen schwarz-gelben Widerstand eine gesetzliche Einspeisevergütung für Strom aus erneuerbaren Energien geschaffen hat.

 

Soviel Strom wie ein Atomkraftwerk

SPD-Bundestagskandidat Dr. Johannes Fechner besuchte im Rahmen seines Ferienprogrammes die Solaranlage in Kappel-Grafenhausen. Klaus Windecker, Vertreter der Betreiberfirma geosol, erläuterte, wie über 12.000 Einzelmodulen Sonne in Strom umgewandelt wird. Über 7.000 Megawattstunden hat das Sonnenkraftwerk seit der Inbetriebnahme im Dezember 2005 schon produziert. Dies entspreche einem kleinen Atomkraftwerk, so Windecker. „Diese umweltfreundlichen Beispiele vor Ort überzeugen mich immer wieder, dass die Energiewende nicht nur nötig, sondern auch möglich ist“, so der SPD-Bundestagskandidat Dr. Johannes Fechner. Atomkraft sei zu teuer und zu unsicher, deshalb müsse der Anteil regenerativer Energien ausgebaut werden, wofür die Solaranlage in Kappel ein vorbildliches Beispiel sei. Er erkundigte sich auch über eine mögliche Erweiterung der Anlage in der Zukunft was laut Windecker derzeit mangels Investor scheitere. Fechner meinte, dass über eine höhere Einspeisevergütung nachgedacht werden müsse.

 

SPD-Bundestagskandidat Johannes Fechner besucht Lahrer Werkstätten

Über die Arbeit der Lahrer Werkstätten für Menschen mit Behinderung informierte sich SPD-Bundestagskandidat Johannes Fechner. Fechner zeigte sich beeindruckt, dass über 300 Menschen in den verschiedensten Bereichen wie Schreinerei, Montage oder auch im Metallbereich tätig sind. Ziel sei, Menschen mit Behinderung eine Beschäftigungsmöglichkeit zu geben, um Sie möglichst in den allgemeinen Arbeitsmarkt integrieren zu können, erläuterte Bernhard Meier-Hug, Gesamtleiter der Lahrer Werkstätten. Dies sei aber in der Wirtschaftskrise nicht einfach, stellte Alexander Vater, stellvertretender Geschäftsführer des Trägers der Einrichtung, der Mosbacher Johannes-Anstalten, dar. Zudem sei für eine Integration im Arbeitsmarkt auch ein entsprechendes Umfeld notwendig. Erwin Stiegeler ergänzte, dass die Auftragslage durch die Wirtschaftskrise um rund 20 % zurückgegangen sei, dennoch könne man allen Mitarbeitern Arbeit und Beschäftigung bieten. Johannes Fechner zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der Lahrer Werkstätten, hier werde sehr wichtige Arbeit zur Integration von Menschen mit Behinderung geleistet. Auch für Menschen mit Behinderung sei es wichtig, eine Beschäftigung und eigenes Einkommen zu haben.

 

Counter

Besucher:232742
Heute:558
Online:6