Interview: Solidarität, Offenheit und Toleranz sind mir wichtig

Veröffentlicht am 31.08.2016 in Aus dem Parteileben
 

Die 15-jährige Farah Maktoul aus Sinsheim ist seit Juni Mitglied in der SPD. Im Interview mit VorwärtsEXTRA sprach sie darüber, wie sie zur SPD gefunden hat und über ihre politischen Ziele.

Wie kommt es, dass du dich für Politik interessierst?

Ich bin seit vier Jahren bei der Schülermitverantwortung meiner Schule in verschiedenen Ämtern aktiv. Um Ideen für Aktionen zu sammeln, beschäftigt man sich mit allem Möglichen, also auch mit Politik. Mich hat dieser Bereich immer am meisten interessiert, weil er nie gleich bleibt, weil es immer etwas Neues gibt und weil es jeden direkt betrifft.

Was hat dich dazu bewogen, in die SPD einzutreten?

Solidarität, Offenheit und Toleranz sind mir wichtig in der Gesellschaft. Gleichberechtigung für alle ist mein Wunsch, damit (nicht nur) in Deutschland niemand unter Diskriminierung leiden muss, doch bis dahin ist es noch ein sehr weiter Weg. Die wichtigen Schritte zur Gleichberechtigung hat bisher die SPD gemacht, sie hat meine Meinung vertreten und hat mich damit überzeugt.

Nach langem Überlegen stand für mich fest, dass ich mit der SPD die Zukunft gestalten will. Der letzte Stoß zum Eintritt in die Partei waren folgende Worte von Willy Brandt: „Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten!“

Hattest du schon Kontakt zu jemandem in der Partei?

Vor meinem Eintritt hatte ich keinen Kontakt zu Sozialdemokraten, was sich danach sehr schnell änderte. Solidarität habe ich sofort erfahren, mein Ortsverein und die Jusos Rhein-Neckar haben mich mit offenen Armen empfangen. Ich habe schnell viele Jusos kennengelernt, die mich wie selbstverständlich in ihre Gruppe aufgenommen haben.

Vor allem bei den QueerSozis Heidelberg/Rhein-Neckar habe ich mich schnell wohl gefühlt und bin sehr dankbar, dass ich so offen begrüßt wurde und immer wieder neue Leute kennenlernen darf. Ich freue mich auf meine Zeit in der SPD und wünsche uns allen viel Erfolg in der weiteren Parteiarbeit!

 

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