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SPD Rust

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RUST. Die Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereines in Rust ist ganz im Zeichen der Landtagswahl gestanden. Einerseits herrschte Freude über die grün-rote politische Zeitenwende im Landtag. Man stellte aber mit Bedauern fest, dass die SPD nur noch dritte Kraft im Landtag sei und dass es aus dem Ortenaukreis kein SPD-Kandidat in den Landtag geschafft hätte. Aber die Freude überwog auch deshalb, weil mit Karl-Heinz Debacher ein verlässlicher Sozialdemokrat für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt werden konnte.

Es war ein ruhiges und beschauliches Jahr, stellte der Vorsitzende des SPD-Ortsvereines, Edgar Hauser, fest und listete die Aktivitäten auf. Die Teilnahme am Ferienprogramm, die kommunalpolitischen Abende, das Sauerbratenessen und die Vorbereitung der Landtagswahl waren einige Punkte in seiner langen Liste. Er wolle auch nach seinem 16. Rechenschaftsbericht für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität eintreten. Die Kasse ist klein, aber sie stimmt. So las sich auch der Kassenbericht von Antonio Hellmann.

Im jugendlichen Alter trat im Jahre 1971 Karl-Heinz Debacher der SPD bei. Bereits im Jahre 1979 übernahm er den Vorsitz des Ortsvereins, den er 16 Jahre lang inne hatte. 1989 wurde er zum ersten Mal in den Gemeinderat gewählt und erzielte 1999 die meisten Stimmen. Zusammen mit Günter Gorecky vertritt Debacher im Kreistag die SPD. Debacher habe in Rust die Entwicklung der Gemeinde und des SPD-Ortsvereines entscheidend mitgeprägt, lobte Edgar Hauser seinen Vorstandskollegen und überreichte Urkunde, silberne Anstecknadel und als besonderes Dankeschön die Willy Brand-Medaille. "Ganz schlimm war für mich die Wahlnacht", erklärte der Geehrte, aber er habe sich jetzt daran gewöhnt nach 40 Jahren nicht mehr zu den Verlierern zu gehören, kommentierte Debacher die Landtagswahlen. Die SPD sei auch weiterhin seine Heimat, solange er das Gefühl habe, dass die SPD die sozialpolitischen Grundwerte vertrete. Ebenfalls 40 Jahre SPD-Mitglied ist Armin Kienzler, der aber nicht anwesend sein konnte.

Eine breite Diskussion entwickelte sich über die Ausrichtung des SPD-Ortsvereines. Eine noch stärke Präsenz und die Einbindung der Jugend wurden besonders hervorgehoben. Günter Gorecky forderte mehr Öffentlichkeit beim Ortsverein, um dessen Meinung noch mehr in den Vordergrund zu stellen. Debacher konnte Gorecky nicht folgen. Gerade im Gemeinderat würden programmatische Inhalte des Ortsvereines eingebracht. So gut informiert sei die Ruster Bevölkerung noch nie gewesen, hob Debacher die Arbeit der SPD-Gemeinderäte hervor. Vielmehr sei mehr personelle Unterstützung im Ortsverein erforderlich.

Wahlen: Vorsitzender: Edgar Hauser, Zweiter Vorsitzender: Karl-Heinz Debacher, Kassierer: Antonio Hellmann, Schriftführerin: Karin Schönstein (neu für Sophie Doerk), Beisitzer: Alfred Bühler, Bernd Hauser, Jürgen Doerk.

Badische Zeitung, 20. April 2011

 

 

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